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Nüsse - auch etwas für unsere Hunde?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht. Manche sind gesund, andere giftig. Bei den hier genannten Lebensmitteln handelt es sich umgangssprachlich um „Nüsse“, auch wenn die botanische Einordnung manchmal davon abweicht.

Unbedenkliche Nüsse, die Sie in kleinen Mengen gerne füttern können.

  • Esskastanien oder Maronen sind fettarm und ein guter Snack für zwischendurch.
  • Pistazien können in kleinen Portionen gefüttert werden.
  • Paranüsse sind sehr reich an Selen. Aber in kleinen Portionen ein Leckerbissen.
  • Ungesalzene Cashewkerne enthalten viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren.
  • Erdnüsse sind bei vielen Hunden sehr beliebt und können verfüttert werden. Aber ähnlich wie bei uns Menschen können Erdnüsse allergische Reaktionen auslösen.
  • Haselnüsse sind gut verträglich, aber sehr fettreich, also nichts für Tiere, die Gewicht verlieren müssen.
  • Süßmandeln sind reich an Folsäure und anderen B-Vitaminen. Sie dürfen nur nicht mit Bittermandeln verwechselt werden.
  • Reife, geschälte Walnüsse sind fettreich und enthalten viele gesunde Fettsäuren.
  • Erhitze Bucheckern kamen bei unseren Großeltern noch häufig auf den Tisch. Unsere Hunde vertragen diese im gerösteten oder überbrühten Zustand auch gut.

Nüsse sollten nicht zu lange gelagert werden, weil bedingt durch Luftfeuchtigkeit sich evtl. giftige Schimmeltoxine bilden könnten, die Leber und Niere schädigen können.

Giftig Nüsse, die Hunde nicht fressen sollten.

  • Rosskastanien enthalten Saponine und Glykoside, die Verdauungsprobleme auslösen, wenn sie gefressen werden. Beim Spielen mit Rosskastanien sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zerkaut oder im Ganzen verschluckt werden. Im Ganzen blockieren sie evtl. den Magen-Darm-Trakt
  • Muskatnüsse sind bereits in kleinsten Mengen giftig. Sie enthalten Myristicin, welches Kopfschmerzen, Erbrechen und Angstzustände hervorrufen kann.
  • Amygaldin in Bittermandeln wird während des Verdauungsvorgangs in Blausäure umgewandelt.
  • Eicheln werden von vielen Hunden im Herbst beim Spaziergang eingesammelt. Sie enthalten Tannine, die Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen und im schlimmsten Fall Nierenversagen auslösen können.
  • Macadamianüsse sind für uns Menschen eine Delikatesse. Sie sind aber reich an Glykosiden, die bei Hunden Bauchschmerzen und neurologische Ausfälle verursachen können.
  • Falls Ihr Hund dazu neigt, beim Spaziergang rohe Bucheckern zu fressen, sollten Sie dies verhindern. Rohe Bucheneckern enthalten Stoffe namens Fagin, Oxalsäure und Blausäure, die zu Vergiftungen führen können.
  • Unreife, grüne Walnüsse enthalten im Gegensatz zu reifen Walnüssen einen großen Anteil an Gerbsäure, welche Durchfall und Erbrechen auslösen kann.
  • Walnussschalen sind oft von Schimmelpilzen befallen. Diese Schimmelpilze bilden unter anderem Aflatoxine, die Leber- und Nierenschäden verursachen können und zusätzlich noch als krebserregend gelten.

Bildnachweis: istock 482572097

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